Photoshop gilt seit langer Zeit als Platzhirsch unter den Grafikprogrammen. Doch mittlerweile bekommt das Programm von allen Seiten Konkurrenz. Vor allem auf der Mac-Plattform etablieren sich neuere Programme mit besseren Funktionen und einem günstigeren Preis.
Für den Mac gibt es seit dem Start des Mac App Stores viele neue und auch alte Programme, denen Leben eingehaucht wurde. Als Beispiel sind z.B. Draw It und Arcorn zu nennen, die es sich als Kombi-Programme zum Ziel gesetzt haben das benutzen solcher Software einfach zu gestalten.
Nehmen wir z. B. das erst kürzlich in der neusten Version 2.0 erschienene Pixelmator, was als ein harter Gegner von Photoshop gehandelt wird.
Pixelmator überzeugt durch eine schnelle und einfache Bildbearbeitung und läuft mit entsprechender Hardware sehr flüssig. Es ist trotzdem nicht ganz mit Photoshop vergleichbar, da viele differenzierte Tools und Funktionen nicht enthalten sind.
Zu den vielen neuen Features des Programms zählen Funktionen, die für die professionellen Photoshop-Nutzer bereits bekannt sind. Die wichtigsten neuen Funktionen sind:
- ein Heilen-Tool um Hautunreinheiten noch genauer retuschieren zu können
- Shapes zum Erstellen von Vektorgrafiken
- Content-Aware-Fill das bereits aus Photoshop bekannt ist
- Vollbildunterstützung für das neue Mac OS X Lion
Es ist anzumerken, dass einige Funktionen, die man von früher kannte, nun nicht mehr integriert sind. Beispielsweise konnte man früher “Speichern unter …” wählen. Durch die in Mac OS X Lion integrierte “Versions” entfällt diese, da das System automatisch Versionen von dem erstellten Werk speichert. Für viele ist das eine Umstellung, da Pixelmator dadurch das originale Dokument überschreibt.
Trotz all den kleinen Neuerungen und Veränderungen sind noch die Tutorials auf der Webseite von Pixelmator zu erwähnen. Für Einsteiger und Fortgeschrittene bietet der Hersteller viele kleine Tutorials und Tricks an, die dabei Helfen, sich mit dem Programm komplett zurechtzufinden.
Preislich kann sich die Software auf jeden Fall sehen lassen. Für den unschlagbaren Preis von 23,99 Euro erhält man über den Mac App Store eine vollwertige Bildbearbeitungssoftware für den Heim-Gebrauch.
Für Windows als auch Mac OS X hat sich außerdem das kostenfreie und auf Open-Source Technologien basierende Gimp durchgesetzt, das bei vielen Nutzern sehr bekannt ist. Es ist sehr stark an Photoshop angelehnt und bieten einen breiten Funktionsumfang, der bereits aus den Produkten von Adobe bekannt ist.
Von Gimp gibt es verschiedene Abwandlungen, wie z.B. GIMPshop was äußerlich komplett an Photoshop angepasst ist und den Umstieg von der originalen Version zu Gimp erleichtern soll.
Abschließend kann man sagen, dass es unzählige Alternativen zu Photoshop gibt, die in jedem Anwendungsbereich eine gute Figur machen und zu einem guten Ergebnis führen.

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